Rassebeschreibung

 

Schwarzwälder Kaltblüter (auch Schwarzwälder, Schwarzwälder Füchse, Wälderpferde genannt) gehören zu einer alten Pferderasse, die im Schwarzwald ihren Ursprung hat. Daher kommt auch die Bezeichnung der Pferde. Im Schwarzwald wurden die Schwarzwälder überwiegend zur Arbeit unter ungünstigen Bedingungen im Wald gezüchtet. Heute erlebt der Schwarzwälder aber zunehmend Beliebtheit als Kutschpferd, Reitpferd und Freizeitpferd. Natürlich kann man von einem Schwarzwälder kein S-Springen erwarten, aber in den Bereichen Dressur und Fahren erreichen die Schwarzwälder heute für ein Kaltblut ganz beachtliche Erfolge.

Das Zuchtziel beschreibt die Schwarzwälder mit einer Größe von 148 bis 160 cm Stockmaß. In der Regel sind Schwarzwälder Füchse, Dunkelfüchse oder Kohlfüchse, jeweils auch mit Stichelhaar undheller langer Mähne. Ein markanter Kopf mit ausdrucksvollem Auge auf einem kräftigen Hals mit schräger Schulter und breiter starker Kruppe mit raumreifenden Gängen. In den vergangenen Jahren wurde das Zuchtziel nach oben gesetzt, da die Füchse nicht nur Schrittarbeit im Wald leisten sollen, sondern inzwischen überwiegend zum Reiten und Fahren im Freizeitbereich eingesetzt werden.

Besonders ist jedoch das Interieur eines Schwarzwälders. Genügsamkeit und Gutmütigkeit, Ruhe und Gelassenheit ohne jedoch dabei plump oder schwerfällig zu sein hervorzuheben. Der Schwarzwälder ist Gesund, leistungsbereit, verfügt über einen einwandfreien ehrlichen Charakter und absolut menschenbezogen.

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